Beschreibung
1973 stellte Eventide Clockworks den Omnipressor vor, das erste Studioprodukt, das den Einsatz von Dynamikbearbeitung als Spezialeffekt förderte. Er gesellte sich zum Instant Phaser und kurz darauf zum Instant Flanger in vielen Studios weltweit. Sie alle wurden bei unzähligen Aufnahmen eingesetzt und gelten heute als echte Klassiker. Im Gegensatz zum Phaser und Flanger wurde der Omnipressor mit seiner immer noch einzigartigen Umkehr der Dynamik, der „infinite“ Kompression, dem variablen Gating und dem separaten Sidechain einige Jahre später eingestellt.Der ursprüngliche Omnipressor entstand aus einer Idee, die der Gründer von Eventide, Richard Factor, in einem Gespräch mit Mark Weiss hatte, einem der Wissenschaftler, die die „18-Minuten-Lücke“ des Nixon-Watergate-Skandals untersuchten. Die daraus entstandene Sidechain-Idee ermöglichte Kompressionsleistungen, die mit der damaligen Kompressionsarchitektur unmöglich (und instabil), aber mit der moderneren Hardware der 1970er Jahre machbar gewesen wären. Das frühere „white face (Modell 2826)“ Omnipressor war nicht nur schwer zu erklären, sondern auch schwer zu benutzen und wurde bald durch das „Black Face (Model 2830)“ ersetzt, das von Jon Paul, einem anderen ehemaligen Kollegen von Mark Weiss, entwickelt wurde.




